Elo® von der Schatzinsel

Die Geburt

 

Am Donnerstag, den 26. Februar 2015 dachten wir zum ersten Mal, dass es nun losginge. Es war der 61. Trächtigkeitstag und es sprach nichts dagegen, dass die Babies auf die Welt kommen könnten. Emma begann zu hecheln und es sah so aus, als ginge es los. Aber dann beruhigte sich alles wieder und so mussten wir noch warten.

 

Dann am nächsten Tag, es war Freitag so gegen 17:00 Uhr begann Emma wieder zu hecheln und nun hörte sie auch nicht wieder auf. Wir verbrachten die Nacht mit ihr und auch den folgenden Tag. Am Samstag Abend fingen wir dann langsam an, uns Sorgen zu machen, ob es nach der langen Zeit den Babies wohl auch noch gut ginge und so riefen wir in unserer Tierklinik bei Dr. Groß in Geilenkirchen an und berichteten die Lage. Frau Dr. Theves hatte Dienst und sie empfahl uns, in die Klinik zu kommen und den Zustand von Emma und den Kleinen zu checken. Das taten wir dann auch sofort. Wir packen Emma ins Auto und fuhren in die Klinik. Dort angekommen, untersuchte Frau Dr. Theves Emma und machte ein Ultraschall von den Kleinen. Das Ergebnis war beruhigend. Emma war stabil und den Kleinen ging es gut. So fuhren wir wieder nach Hause.

 

Nur wenig später, gegen 21:15 Uhr sprang dann die Fruchtblase und Emma bekam Presswehen. Wir warteten und warteten, aber auch nach drei Stunden war noch kein Welpe geboren. So riefen wir kurz vor halb eins, es war schon Sonntag, erneut in der Tierklinik an. Wir berichteten Frau Dr. Theves, was bisher passiert war und sie empfahl uns erneut in die Klinik zu kommen, um zu untersuchen, ob schon ein Welpe in den Geburtskanal eingetreten sei. So fuhren wir mitten in der Nacht mit Emma in den Presswehen erneut in die Klinik.

 

Frau Dr. Theves erwartete uns schon und untersuchte Emma sofort. Sie stellte fest, dass noch kein Welpe im Geburtskanal lag. Dies war sehr Besorgnis erregend, denn die Geburt dauerte nun schon sehr lange. Nach kurzer Abwägung der Möglichkeiten stand schnell fest, dass ein Kaiserschnitt das schonenste und sicherste für Mutter und Kinder sei.

 

Dann ging alles sehr schnell: innerhalb kürzester Zeit, es waren wohl so 20 Minuten, waren vier Mitarbeiter vor Ort. Die vielen Hände wurden für die OP und zur Versorgung der neuen Erdenbürger gebraucht. Gegen 1:30 Uhr begann dann die OP und nach kurzer Zeit wurden die Babies geholt. Kurz nach 2:00 Uhr hörten wir dann aus dem Behandlungsraum schon mehrere kräftige Stimmen von Welpen, die sich beschwerten, dass ihre Mama nicht zugegen war. Und wir bekamen die erlösende Nachricht: der Mutter und allen Kleinen geht es gut. Die OP von Emma dauerte noch an, denn die Gebärmutter musste entfernt werden.

 

Gegen 4:30 Uhr waren wir dann mit allen wieder zu Hause. Emma war noch nicht ganz wach und wir saßen bei ihr und hielten ihr Pfötchen. Die Kleinen durften aber schon bei der Mama sein. Gegen 9:00 Uhr Sonntag Morgen ging es Emma dann wieder recht gut. Sie war nun ganz wach und versorgte die Kleinen. Sie pflegte sie gründlich und versorgte sie mit Milch, die die Kleinen auch gerne nahmen.

 

Es ging nun ständig bergauf und am Nachmittag fotografierten und wogen wir die Kleinen. Durch den Kaiserschnitt haben wir keine Geburtsreihenfolge der Welpen, die wir normalerweise nutzen, um in dieser Reihenfolge die Welpen aufzuführen. Deshalb sind die Süßen nach dem Alphabet geordnet, zuerst die Jungs und dann die Mädchen.

 

 

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön sagen an Frau Dr. Theves und das ganze Geburtshelfer-Team der Tierklinik Dr. Groß. Es war wirklich super, dass Sie alle mit so tollem Einsatz und so viel Fachkompetenz das Leben von Emma und allen ihren Kindern gerettet haben. Vielen, vielen Dank! :o)))